KI und ChatGPT SEO im Jahr 2025: Sinnvoll oder Geldverschwendung?

KI und ChatGPT-SEO: Sinnvoll oder Geldverschwendung?
KI und ChatGPT SEO: Lohnt sich das schon oder sollte man noch abwarten? In diesem Artikel erfährst du alles darüber. Mit echten Zahlen, ehrliche Einschätzungen und einer klaren Empfehlung, was du jetzt tun solltest.

Inhalt

Zusammenfassung: Das erwartet dich hier

Die dringendsten Fragen, die Marketingverantwortliche derzeit beschäftigen:

  • Wann lohnt sich eine Optimierung für KI-Assistenten wie ChatGPT?
  • Für wen ist sie sinnvoll und für wen pure Geldverschwendung?

Alle reden über ChatGPT-SEO. Aber kaum jemand bekommt dadurch echten Traffic oder Umsatz. In diesem Artikel zeigen wir, warum KI-Optimierung 2025 für 98% der Unternehmen noch reine Geldverschwendung ist, wann sie sich wirklich lohnen könnte – und warum es smarter ist, Apple statt Nokia zu sein.

Dazu: echte Zahlen, ehrliche Einschätzungen und eine klare Empfehlung, was du jetzt stattdessen tun solltest.

Was ist “KI SEO” oder “ChatGPT SEO” überhaupt?

Unter “KI SEO” oder “ChatGPT SEO” versteht man Strategien, mit denen Unternehmen, Marken oder Websites ihre Inhalte so gestalten, dass sie innerhalb von ChatGPT leichter gefunden oder erwähnt werden, wenn Nutzer Fragen stellen. Ähnlich wie klassisches SEO bei Google.

Beispiel:
Wenn jemand ChatGPT fragt: „Was sind die besten Fitnessstudios in Berlin?“
…dann wäre das Ziel von ChatGPT-SEO, dass dein Fitnessstudio in dieser Antwort auftaucht.

Bedeutung von KI-Chatbots im Jahr 2025

Die Beliebtheit von KI-Chatbots und KI-Assistenten wie ChatGPT, Google Gemini oder Perplexity ist ungebrochen. Im Juli 2025 haben weltweit rund 700 Millionen Menschen ChatGPT mindestens einmal wöchentlich genutzt. Tendenz steigend. Das ist ein gewaltiges Potential.

Doch Vorsicht: Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen der Nutzung von KI-Chatbots und dem Traffic, den diese KI-Assistenten auf unsere Webseiten schicken.

Die Krux: Traffic aus KI-Assistenten vs. Traffic aus der Google-Suche

Jede Webseite lebt vom sogenannten Traffic: also den Besuchern, die über andere Plattformen wie Instagram, LinkedIn, Google oder eben ChatGPT auf deine Seite gelangen.

Und hier liegt die Krux: KI-Assistenten generieren in der D-A-CH-Region aktuell nur 0,15% des gesamten Internet-Traffics.

Zum Vergleich: Klassische Suchmaschinen wie Google oder Bing bringen stolze 46,64% des Traffics (Quelle: SE-Raking Studie September 2025).

Wichtig dabei: Diese Zahl bezieht sich ausschließlich auf den sogenannten organischen Traffic – also Besuche, die ohne Werbung entstehen. Rechnet man noch den Anteil der Suchmaschinen-Anzeigen hinzu, liegt der gesamte Traffic-Anteil von Suchmaschinen bei rund 55 %.

Was bedeutet das?

Setzt man die 0,15 % Traffic aus KI-Assistenten in Relation zu den rund 55 % aus Suchmaschinen, ergibt sich ein deutliches Bild: Suchmaschinen bringen derzeit etwa 370-mal mehr Besucher auf Websites als ChatGPT & Co.

Oder anders gesagt: Wer aktuell in „ChatGPT-SEO“ investiert, spielt in einem Stadion, in dem kaum jemand zuschaut.

Konkretes Beispiel:

Mal angenommen, deine Unternehmens-Website erhält im Monat 1.000 Besucher über Google und andere Suchmaschinen. Dann würdest du im Schnitt gerade einmal 3 (!) Besucher über KI-Assistenten erwarten können.

Selbst wenn du diesen Wert durch gezielte Optimierung verdreifachen könntest, läge die Zahl immer noch unter zehn Besuchern pro Monat – also auf einem Niveau, das wirtschaftlich kaum ins Gewicht fällt.

Zwischenfazit zur Wirtschaftlichkeit von ChatGPT-Optimierung

Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Für die meisten Unternehmen lohnt sich ChatGPT-SEO derzeit wirtschaftlich nicht.

Wenn ein Kanal im Schnitt 370-mal weniger Traffic liefert als Suchmaschinen, ist das kein Wachstumstreiber, sondern ein Experimentierfeld.

Selbst bei einer Verdopplung oder Verdreifachung des KI-Traffics bleibt das Ergebnis ernüchternd – jeder investierte Euro erzielt im Vergleich zu klassischer Suchmaschinenoptimierung nur einen Bruchteil der Wirkung.

Gründe warum ChatGPT deiner Webseite keine Besucher bringt

Es gibt zwei Gründe, warum ChatGPT und Co nahezu keine Klicks zu deiner Webseite leitet.

1. Nutzer finden die Infos oft schon in ChatGPT

Früher, in der alten Welt vor KI-Assistenten,  haben wir nach einem Pfannkuchen-Rezept gegoogelt, haben das Suchergebnis von Chefkoch.de angeklickt und haben uns auf der Chefkoch-Seite das Rezept angeschaut und leckere Pfannkuchen gezaubert.

In ChatGPT läuft das anders: Wir fragen ChatGPT nach einem Pfannkuchen-Rezept und bekommen direkt innerhalb der Plattform das Rezept präsentiert. Wir haben gar keine Notwendigkeit mehr, eine andere Webseite zu besuchen.

2. ChatGPT möchte die Nutzer an seine Plattform binden

Wie jede Plattform möchte auch ChatGPT die Nutzer an seine Plattform binden. Instagram, TikTok und LinkedIn machen das genau so. Das Ziel ist, dass die Nutzer möglichst viel Zeit auf der eigenen Plattform verbringen. Das steigert langfristig den Stellenwert, die Verbreitung und den Umsatz der jeweiligen Plattform.

Links zu anderen Webseiten, die Nutzer von der eigenen Plattform wegleiten, sind dabei nur hinderlich. Entsprechend zurückhaltend werden externe Quellen innerhalb der Plattform präsentiert.

Warum Suchmaschinen relevant bleiben

Werden klassische Suchmaschinen wie Google, Bing oder DuckDuckGo weiterhin relevant sein?

Für 2025 und 2026 lautet die Antwort ganz klar: Ja!

Es gibt viele Gründe, warum Menschen klassische Suchmaschinen weiterhin nutzen und auch zukünftig nutzen werden. Hier nur einige von davon:

Wir leben in einer Bubble

Wir als Marketingverantwortliche sind eine spezielle Spezies. Wir leben in unserer eigenen Bubble. Wir sind technikaffin und probieren neue Produkte wie ChatGPT früh und begeistert aus. Und unser Umfeld stecken wir mit dieser Begeisterung gern an.

Allerdings sind wir nicht repräsentativ. Auch wenn sich 700 Mio, ChatGPT Nutzer gewaltig anhören, so benutzen im Vergleich dazu über 5 Mrd. Menschen Suchmaschinen.

Das Pfannkuchenrezept-Beispiel bildet nur einen Teil der Suchen ab

Die Suche nach einem Pfannkuchenrezept ist eine sogenannten “informationale Suche”. Hierbei geht es um das Beschaffen von Informationen. Nicht um Handlungen oder Käufe.

Das sind genau die Anwendungsfälle, die ChatGPT schon sehr gut abdecken kann und das ist auch der größte Usecase, für den ein Großteil der Nutzer ChatGPT heute nutzt.

Doch für Unternehmen sind andere Suchtypen entscheidender: Suchen mit Kauf- oder Handlungsabsicht.

Transaktionale Suchen werden weiterhin über Google & Co ausgeführt

Bei transaktionalen Suchen will der Nutzer etwas tun oder kaufen – also eine Transaktion durchführen.

Beispiele:

  • „Laptop kaufen“
  • „Netflix Abo abschließen“
  • “Rechtsanwalt München”
  • „ERP-Software Anbieter Deutschland“
  • „Büroflächen mieten Berlin“
  • “Tonstudio Preise”

Selbst wenn sich Nutzer mit Hilfe von ChatGPT zunächst informieren, um eine fundierte Entscheidung zu treffen, findet die eigentliche Handlung – also die Suche nach einem konkreten Produkt oder Dienstleister – weiterhin über Google statt.

Und auch das hat Gründe:

Verlässlichkeit der Antworten von KI-Assistenten

Eine der größten Herausforderungen der aktuellen KI-Technologie ist ihre mangelnde Verlässlichkeit.

ChatGPT & Co. treten mit dem Selbstvertrauen eines betrunkenen Seemanns auf: charmant überzeugt, immer sicher im Ton, aber nicht immer sicher in der Sache. Sie klingen, als wüssten sie alles, doch in Wahrheit wissen sie oft nicht, ob das Gesagte stimmt.

Diese Unschärfe lässt sich auf drei zentrale Schwächen der Technologie zurückführen:

1. Variation

KI-Chatbots sind so trainiert, dass sie nicht wörtlich wiederholen, was sie schon einmal gesagt haben. Jede Antwort soll „neu“ und „menschlich“ wirken.

In der Praxis führt das dazu, dass die gleiche Anfrage – etwa „Wer ist der beste DJ in Berlin?“ – jedes Mal andere Ergebnisse liefert.

2. Halluzination

KI-Systeme haben eine gefährliche Angewohnheit: Sie erfinden Fakten, wenn ihnen Informationen fehlen. Diese sogenannten Halluzinationen entstehen, weil das Modell lieber eine plausible Antwort formuliert, als zuzugeben, dass es etwas nicht weiß.

-> Ergebnis: Auch hier entsteht Verunsicherung. Denn sobald Nutzer erkennen, dass Angaben frei erfunden oder falsch sind, schwindet das Vertrauen rapide.

3. Mehrheitsmeinung statt Expertenmeinung

Trotz aller Versprechen von Sam Altman, dem CEO von OpenAI – also dem Unternehmen hinter ChatGPT – sind KI-Tools heute noch weit davon entfernt, echtes Expertenwissen zu ersetzen.

ChatGPT & Co. schöpfen ihr Wissen aus sogenannten Trainingsdaten – also aus Milliarden von Texten, Forenbeiträgen und Webseiten, die öffentlich im Internet verfügbar sind. Das bedeutet: Die KI lernt nicht, was richtig ist, sondern was häufig gesagt wird. Sie bildet also Mehrheitsmeinungen ab – keine fundierten Experteneinschätzungen.

Das zeigt sich sehr deutlich im Marketingalltag: Wenn wir ChatGPT ohne unser Zutun einen Website-Text oder eine SEO-Strategie entwickeln lassen, ist das Ergebnis oft okay – solide formuliert, sprachlich rund, vielleicht sogar beeindruckend auf den ersten Blick. Aber qualitativ liegt es meilenweit hinter echter Facharbeit. Gute SEO braucht Erfahrung, Datenverständnis und strategisches Denken – und das kann (noch) keine KI ersetzen.

Ich lade jeden ein, das im eigenen Fachgebiet einmal selbst auszuprobieren: Lass ChatGPT eine Aufgabe übernehmen, die du sonst mit deiner Erfahrung, Daten und Fachwissen löst – und vergleiche das Ergebnis. Der Unterschied ist meist ernüchternd.

Folgen der geringen Verlässlichkeit

Genau deshalb zeigt sich in der Praxis ein klares Muster: Immer dann, wenn es wichtig wird – und wenn Geld auf dem Spiel steht –, verlassen sich Nutzer weiterhin auf die klassische Google-Suche.

Das gilt besonders in Momenten, in denen eine echte Entscheidung gefragt ist: bei größeren Anschaffungen, Investitionen oder der Auswahl eines Dienstleisters. Wenn Vertrauen, Qualität und Risiko eine Rolle spielen, möchten Menschen nachprüfbare Quellen, Bewertungen und Belege – nicht nur eine KI-Antwort, die „irgendwie plausibel klingt“.

ChatGPT mag schnell und bequem sein, aber solange seine Antworten nicht überprüfbar und verlässlich sind, bleibt es für die meisten ein Werkzeug für Inspiration, nicht für Entscheidungen.

 

Google ist also längst nicht tot – im Gegenteil: Wenn es zählt, bleibt es die erste Anlaufstelle.

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Und was ist mit Branding?

Es ist vollkommen richtig: Die reine Betrachtung des Traffics, den Webseiten von KI-Assistenten erhalten, greift zu kurz.

Denn: In einigen ChatGPT-Antworten werden Unternehmensnamen im Rahmen von Produkt- oder Dienstleistungs-Empfehlungen genannt, auch wenn Nutzer im Anschluss nicht auf einen Link zur Unternehmenswebseite klicken.

Das könnte einen Branding-Effekt haben. Also ein positive Abstrahlung auf die eigene Unternehmens-Marke. Im besten Fall so stark, dass Käufe oder Anfragen indirekt ausgelöst werden.

Aber wie sieht es in der Realität aus?

Was aktuell gegen den großen Branding-Effekt spricht

Die Antwort ist so einfach wie ernüchternd: Es gibt bislang kein Unternehmen, das nachweislich nennenswertes Geschäft über KI-Assistenten generiert.

Das ist bei anderen Plattformen, die ebenfalls wenig Traffic nach außen abgeben, anders.

Paradebeispiel TikTok:

Auch in diesem Kanal wird wenig auf Links geklickt. Das gibt die Plattform an vielen Stellen einfach nicht her. Trotzdem ist es vielen Unternehmen gelungen, die Sichtbarkeit auf TikTok in echte Markenbekanntheit und Umsatz umzuwandeln.

Gründe, warum das bei TikTok funktioniert und bei ChatGPT nicht?

Der entscheidende Unterschied: Auf TikTok haben Marken es selbst in der Hand, wie sie sich präsentieren. Produkte und Unternehmen werden in einem emotionalen, visuellen und meist positiv aufgeladenen Rahmen gezeigt: oft subtil, aber perfekt inszeniert.

Wie das im Gegensatz dazu bei ChatGPT aussieht, kennen wir schon: Selbst wenn gelegentlich auf Unternehmen verwiesen oder eine Quellenangabe genannt wird, erfolgt das meist sehr zurückhaltend und unterschwellig.

Das Ergebnis: Die Erwähnung bleibt nüchtern, kaum einprägsam und verpufft meist wirkungslos.

Funktionsweise, Kosten und Risiken einer ChatGPT-Optimierung in 2025

Für alle, die wissen wollen, wie man bei ChatGPT sichtbar wird:
So funktioniert ChatGPT-Optimierung im Jahr 2025, das kostet sie und diese Risiken gehst du damit ein.

Funktionsweise

Eine ChatGPT-Optimierung unterscheidet sich in Teilen von klassischer Suchmaschinenoptimierung (SEO), baut aber auf denselben Grundlagen auf. Die wichtigsten Stellschrauben sind:

1. Grundlegende Suchmaschinenoptimierung:

Saubere technische Struktur, klare Seitenarchitektur, durchdachte interne Verlinkung, erstklassige Inhalte für relevante Suchanfragen: also das Fundament jeder guten SEO-Arbeit.

2. Inhalte speziell für Chatbots aufbereiten:

Inhalte müssen so formuliert sein, dass sie von KI-Assistenten verstanden, richtig interpretiert und zitiert werden können.
Das bedeutet: präzise Antworten, klarer Kontext, strukturierte Daten (z. B. Schema.org-Markup).

3. Externe Erwähnungen und Autorität:

ChatGPT greift auf öffentlich verfügbare Daten und Quellen zu. Wer also häufig in hochwertigen, vertrauenswürdigen Quellen erwähnt wird, hat eine größere Chance, in Antworten aufzutauchen.

Daneben kursieren aktuell zahlreiche „Hacks“, die kurzfristig bessere Sichtbarkeit in KI-Chatbots versprechen – zum Beispiel durch gezielte Erwähnungen auf dubiosen Portalen oder automatisierte Linkfarmen. Diese Taktiken mögen kurzfristig kleine Effekte bringen, funktionieren aber garantiert nicht langfristig und können sogar kontraproduktiv wirken.

Kosten

Die Kosten variieren stark, je nach Umfang, Ziel und Voraussetzungen.  Für ein erstes Pilotprojekt sollte man im Jahr 2025 realistisch mit 2.000 bis 10.000 Euro rechnen: abhängig von der Größe der Website, dem Content-Aufwand und der Analyseintensität.

Die Risiken einer Chatbot-Optimierung im Jahr 2025

So spannend das Thema ist: aktuell birgt eine ChatGPT-Optimierung mehr Risiken als Chancen.

Viele der heutigen „Hacks“ werden in wenigen Monaten wirkungslos sein.

Der Markt ist noch jung, die Ranking-Mechanismen ändern sich laufend.

Das Rennen um den führenden KI-Assistenten ist noch offen.

Niemand weiß, ob in einem Jahr ChatGPT, Google Gemini, Perplexity oder ein ganz anderer Player dominiert – und jeder nutzt andere Bewertungslogiken.

Es gibt keine einheitlichen Ranking-Faktoren.

Jede Plattform gewichtet Quellen, Autorität und Aktualität unterschiedlich. Eine Optimierung für ChatGPT kann morgen schon bei Gemini irrelevant sein.

 

All das führt dazu, dass heute investiertes Geld in wenigen Monaten wertlos verpufft sein könnte.

 

Für wen macht eine ChatGPT-Optimierung aktuell Sinn und für wen nicht?

Es gibt zwei Fälle, in denen auch heute schon eine ChatGPT-Optimierung sinnvoll ist:.

1. Wenn klassische Suchmaschinenoptimierung vollständig ausgeschöpft ist

Die klassische SEO ist bereits perfekt umgesetzt, alle Potenziale sind gehoben, Inhalte sind top platziert. Es gibt schlicht keinen weiteren Hebel mehr im organischen Suchmaschinenmarketing.

In der Praxis dürfte das auf die wenigsten Unternehmen zutreffen. Aus unserer Erfahrung heraus sind das ca. 2% der Unternehmen.

 2. Wenn Budget übrig ist – oder es um ein Prestigeprojekt geht

Manchmal steht bei einer ChatGPT-Optimierung nicht der wirtschaftliche Nutzen im Vordergrund, sondern die Strahlkraft nach außen.

Zum Beispiel, wenn am Jahresende noch Budget verfügbar ist oder Stakeholder explizit ein „Leuchtturmprojekt“ fordern, um Innovationsbereitschaft zu zeigen.

Ein klassisches Szenario: Der Geschäftsführer ist begeisterter ChatGPT-Nutzer und möchte, dass sein Unternehmen in KI-Assistenten sichtbar ist – einfach, weil es modern wirkt oder weil Wettbewerber es bereits versuchen. Hier geht es weniger um harte Wirtschaftlichkeit, sondern um Image, Innovation und Prestige.

Für alle anderen gilt:

Eine ChatGPT-Optimierung ist im Jahr 2025 wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Was ist mit den „Experten“, die ChatGPT-Optimierung als den Trend schlechthin anpreisen?

Viele dieser „Experten“ wollen vor allem eines: Ihr Geld. Die Warnung „Jetzt einsteigen, sonst bist du zu spät dran“ klingt modern – hat aber mehr mit Verkaufsrhetorik als mit echter Strategie zu tun.

Ja, in zwölf Monaten wird sich der Markt geändert haben. Und dann werden wir eine andere Empfehlung abgeben und eine ChatGPT-Optimierung wird für mehr als 2% der Unternehmen relevant sein. Nur hilft Ihnen das weder heute noch für deine Marketingplanung 2026. Oder wollen Sie zwölf Monate lang Marketing für die Tonne machen und für die Geldverbrennung verantwortlich sein?

Wann die Zeit reif ist für ChatGPT Optimierung

Der richtige Zeitpunkt für ChatGPT-Optimierung wird kommen – aber noch ist er nicht da.
Damit sich Investitionen lohnen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein:

Nachhaltige Optimierungsmöglichkeiten:

Es muss klar sein, welche Faktoren dauerhaft Einfluss auf die Sichtbarkeit in KI-Assistenten haben – und dass diese nicht alle paar Wochen durch Updates zunichtegemacht werden.

Verlässliche Messmethoden:

Unternehmen müssen nachvollziehbar messen können, welchen konkreten Beitrag ChatGPT-Optimierung zum Geschäftserfolg leistet – etwa über Reichweite, Leads oder Umsatz.

Relevanter Traffic- oder Kundenanteil:

Erst wenn ChatGPT & Co. einen nennenswerten Anteil am Gesamttraffic oder an den Kundenkontakten liefern – mindestens 5% des Traffics oder 10% der Kunden – wird der Kanal wirtschaftlich interessant.

Nachweisbare Geschäftserfolge:

Sobald die ersten Unternehmen nachweislich durch ChatGPT ihr Geschäft ausbauen oder Umsatz steigern, wird sich der Markt neu kalibrieren – und ChatGPT-SEO kann sich als ernstzunehmender Baustein im Marketing-Mix etablieren.

 

Wann das sein wird,  kann heute niemand seriös vorhersagen. Was sich aber seriös sagen lässt: Im ersten Quartal 2026 wird es definitiv noch nicht so weit sein.

Fazit: Lieber Fast Follower als First Mover sein – abwarten UND aktiv werden!

Fast Follower sind die erfolgreicheren Unternehmen

Unternehmen, die jetzt große Budgets in ChatGPT-Optimierung investieren, sind zweifelsohne First Mover.

Nokia: Der First Mover

Ein klassischer First Mover war Nokia bei den Smartphones. 1996 kam mit dem Nokia Communicator eines der ersten echten Smartphones auf den Markt – mit Tastatur, Webbrowser und E-Mail-Funktion. Technologisch beeindruckend, wirtschaftlich aber ein Flop. Auch nachfolgende Generationen waren kein Erfolg. Nokia sollte nie richtig Fuß auf dem Smartphone-Markt fassen.

Apple: Der Fast Follower

Zehn Jahre später, im Jahr 2007, brachte Apple das erste iPhone auf den Markt. Und es war ein gigantischer Erfolg.

Warum Apple so viel erfolgreicher war? Apple war kein First Mover, sondern ein Fast Follower.
Das Unternehmen hatte die Fehler anderer genau beobachtet und den richtigen Moment abgewartet – als Markt, Technologie und Nutzerverhalten endlich zusammenpassten: Erschwingliche Touch-Screens, schnelles mobiles Internet und Menschen, die durch durch PCs, iPods, und die alltägliche Nutzung von Internetdiensten wie Google längst digital geprägt waren.

Apple brachte als Fast Follower sein Produkt nicht zuerst, sondern zum richtigen Zeitpunkt – mit voller Kraft und klarer Strategie. Der Rest ist Geschichte.

Die Frage ist also:

Willst du Nokia oder lieber Apple sein?

Empfehlung: Abwarten UND aktiv werden

Und jetzt? Hände in die Hosentasche und einfach abwarten? Auf keinen Fall! Das Beste, was du jetzt tun kannst:

1. In klassische SEO investieren.

Das bringt Ihnen jetzt messbare Ergebnisse – und legt gleichzeitig das Fundament für künftige KI-Optimierung.

2. Am Puls der Zeit bleiben.

Verfolge, wie sich ChatGPT, Gemini & Co. entwickelt. Die Dynamik ist hoch, aber absehbar werden sich klare Standards und Chancen herausbilden.

3. Einen Ansprechpartner finden, der das Thema im Blick behält.

Jemand, der Dich rechtzeitig informiert, wann der richtige Zeitpunkt zum Einsteigen gekommen ist.

Zum Beispiel uns. So bleibest du vorbereitet – ohne dein Marketingbudget zu verbrennen.

Du willst unbedingt eine ChatGPT SEO Optimierung?

Kein Problem! Wir können das richtig gut.

Und wir machen es entweder, wenn es strategisch Sinn ergibt – oder wenn du noch Budget übrig hast und es einfach ausprobieren willst.

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Ein fertiges Briefing ist für den Erstkontakt nicht nötig.

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